„Vom Himmel hoch, da komm ich her“ – mit dieser Choralkantate von Felix Mendelssohn Bartholdy eröffnet der Chor der ev. Sing- und Musikschule festlich das Konzert am
3. Advent. Mendelssohn beschäftigte sich ausführlich mit dem evangelischen Choral. Die Weihnachtskantate über das Luther-Lied beendete Mendelssohn 1831 auf seiner Italienreise. Dieses Werk zählt zu den am häufigst aufgeführten Chorwerken in der Vorweihnachtszeit. Darüberhinaus erklingt das neunteilige Werk „Der Stern von Bethlehem“ von Josef Gabriel Rheinberger.
Dieses stimmungsvolle Werk nimmt die Zuhörer mit auf eine lyrische Klangreise. Die Sätze ‚Erwartung‘, ‚Die Hirten‘, ‚'Erscheinung des Engels‘, ‚Bethlehem‘, ‚Die Hirten an der Krippe‘, ‚Der Stern‘, ‚Anbetung der Weisen‘, ‚Maria‘ und ‚Erfüllung‘ sind die neun Bilder, in welchen Rheinberger in eindrucksvollster Satzkunst die Geschichte nach den Texten seiner Gattin Fanny von Hoffnaaß erzählt. Liedhafte und pastorale Chöre, sehr innige Solopartien und nicht zuletzt der exotisch anmutende Zug der Weisen durch die Wüste begründen des 1890 entstandenen Werks zunehmende Beliebtheit.
Begleitet wird der Chor der ev. Sing- und Musikschule durch ein großes Sinfonieorchester. Die Solopartien werden von der Sopranistin Luise Wanninger und dem Bassisten Timon Führ gestaltet. Wanninger sang bereits 2016 gemeinsam mit dem Musikschulchor die Friedensmesse „The Armed Man“ von Karl Jenkins. Erstmals als Solist ist Timon Führ eingeladen. 2015 war er Gastsolist am Staatstheater Mainz für die Partie des Sciarrone in Puccinis „Tosca“.
Die Gesamtleitung hat Philip Schütz.
Nach dem Konzert wird zum gemeinsamen Verweilen bei Glühwein, Punsch und Bratwurst auf dem Kirchplatz eingeladen.
Ort Stadtkirche Stadtallendorf