Die evangelische Herrenwaldgemeinde lädt am Sonntag, den 22. Februar, um 17 Uhr zu einem Gottesdienst unter dem Thema ‚Unfassbar – was passiert im Iran?‘ in die evangelische Stadtkirche zu Stadtallendorf ein. Iraner, die seit 2015 in Deutschland leben, viele Jahre aktiv das Gemeindeleben vor Ort mitgestaltet haben und inzwischen einen deutschen Pass haben, bitten um Hilfe im Kampf um Freiheit und Menschenrechte für ihre Familien und Landsleute. Einer schreibt: „Vor zehn Jahren habe ich mein Land verlassen, nicht weil ich meine Heimat nicht liebte, sondern weil mit dort die Möglichkeit genommen wurde, meinen Glauben ehrlich zu leben. Ein Regime, dass keine Glaubensfreiheit zulässt, stellte mich vor die Wahl zwischen meinem Glauben und meiner Sicherheit.“ Darüberhinaus ist Christine Faber vom OpenDoors zu Gast und informiert über die aktuelle Situation insbesondere von Christen im Iran. Sie will ermutigen, sich im Gebet und auf andere Weise für die Situation im Iran einzusetzen. Pfarrer Thomas Peters: „Ich blicke mit großer Sorge auf das aktuelle Geschehen im Iran und auf die Belastungen, die sich daraus für viele iranische Freunde mit persönlichen Verbindungen in die Region ergeben können. Sie sind einer außergewöhnlichen emotionalen und psychischen Belastung ausgesetzt sind, die vor allem geprägt ist von der Sorge um Familie und Freunde sowie von Unsicherheit aufgrund stark eingeschränkter Kommunikationsmöglichkeiten. Mit diesem Gottesdienst wollen wir nicht nur ein Zeichen der Solidarität setzen, sondern persönlich ermutigen und beten.“

Foto1: Einladung zum Gottesdienst „Unfassbar – was passiert im Iran?“

Foto 2: OpenDoors, Der Iran steht in einer Rangliste von Ländern, in denen Christen der Verfolgung und Diskriminierung wegen ihres Glaubens ausgesetzt sind, an 10. Stelle. Der Weltverfolgungsindex listet 50 Länder auf, in denen die Verfolgung in einem sehr hohen bis extremen Maß zutrifft. www.opendoors.de


Anette Witt




