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Das Jahr 2020 im evangelischen integrativen Hort Stadtallendorf

Das Jahr im evangelischen, integrativen Hort Stadtallendorf ist zuende - anders als gewohnt und leider abrupter als gewünscht. Nachdem in den letzten Wochen wieder mehr Leben eingekehrt war in unseren Alltag, dank mancher Lockerungen der gesetzlichen Bestimmungen anlässlich der Corona Pandemie, waren diese seit November wieder strenger geworden.

In den Herbstferien durften wir noch vereinzelt kleine Ausflüge in die nähere Umgebung mit den Kindern unternehmen. Sogar ein Kinobesuch stand auf dem Programm. Das Kino wurde eigens für uns und unsere Kinder geöffnet, nachdem wir uns dort angemeldet hatten. Ein besonderes Erlebnis für uns alle. Wir durften „Jim Knopf und die wilde 13“ bei seinen Abenteuern begleiten und hatten dabei viel Spaß und jede Menge Popcorn.

Nach und nach zogen die Regeln aber wieder mehr an. Wir mussten unsere Kinder in feste Gruppen, mit eigenen Gruppenräumen aufteilen. Die Abläufe und Hygieneregeln mussten wieder neu angepasst werden. Das Virus machte auch vor unserer Tür nicht halt und es gab einige Quarantänefälle, die wir aber dank unserer Vorsichtsmaßnahmen gut in den Griff bekommen konnten. Es fiel nicht immer alles leicht: den ganzen Tag mit Mund-Nase-Schutz verbringen, Abstand halten, Nähe zu vermeiden…All diese Maßnahmen, um uns und die Kinder untereinander vor Ansteckung zu schützen, waren manchmal schwer einzuhalten. Aber wir haben doch gemerkt wie sehr die Kinder sich anstrengen diese Herausforderung zu meistern und so kehrte eine Art von Routine im Umgang mit „Corona“ ein. Wir alle lernten damit umzugehen und trotzdem Aktionen wie Kerzenziehen, Engel basteln und Plätzchenbacken zu ermöglichen, was die Kinder eifrig und voll Freude annahmen.

Seit dem 16.Dezember gilt also der sogenannte harte Lockdown. Die meisten Kinder sind nun zu Hause bei ihren Eltern, um untereinander so wenig Kontakt wie möglich zu haben.  So ist es wieder sehr still geworden in unserem Haus.

Am letzten Tag konnten wir noch eine kleine Weihnachtsfeier für die jeweiligen Gruppen ausrichten. Es gab leckeren Kuchen und warmen Kakao. Unsere geschmückten und herausgeputzten Räume durften noch mal erstrahlen in Glanz und Licht für uns und unsere Hortkinder. Es gab Mitmachgeschichten, Wichtelgeschenke, gute Wünsche und sichtbare Freude und doch fehlte etwas und doch war es so ganz anders als sonst. Unser Lied „Überall erklingen Weihnachtsglocken“, dass unsere Kinder all die Jahre voller Inbrunst und Weihnachtsfreude täglich beim Adventskalender öffnen gesungen hatten, musste in diesem Jahr traurigerweise entfallen. Mit den Kindern singen ist dieser Tage leider nicht erlaubt. Dieses schöne und feierliche Ritual hat uns allen sehr gefehlt, den Kindern und den Erwachsenen.

Und so geht es nun zu Ende, dieses herausfordernde Hort Jahr, still und ohne Lieder, aber voller Hoffnungen und Wünsche das Erwachsene und Kinder bald die Masken fallen lassen dürfen und sich wieder frei und ohne Angst bewegen können. Dieser Wunsch soll unsere Kinder und deren Eltern begleiten in die nächsten Tage und Wochen. Mögen alle die Zuversicht behalten und gesund bleiben.

Für den Hort: Heidi Erdel (Erzieherin )                

Bildergalerie der Weihnachtsatmosphäre im Hort   (Alle Bilder Evelin Plog)